DSL Anbieter wechseln
Wer umzieht oder aus einem anderen Grund den Telekommunikationsanbieter wechseln will hat sicher schon mal die Probleme kennen gelernt, die damit verbunden sind.
Der Konkurrenzkampf in der Branche wird auf den Köpfen der Verbraucher ausgetragen. Zumindest, was den Service anbelangt. Weil sich die Unternehmen gegenseitig das Leben schwer machen, muss gleichzeitig der Verbraucher darunter leiden. Dabei sollte doch die Zufriedenheit des Kunden oberste Priorität bei einer Unternehmung genießen.
Wartezeit einkalkulieren
Aber auch eine Flut von Aufträgen führt schlicht zu langen Wartezeiten. Weil die sogenannte letzte Meile zum Hausanschluss von der Telekom gemietet werden muss, stapeln sich bei einem Wechsel zur Konkurrenz die Aufträge beim Ex-Monopolisten.
Wenn etwas mit der Umstellung nicht klappt, ist dafür immer der Anbieter verantwortlich zu machen, zu dem man wechseln möchte. Der kann dann bei auftretenden Problemen die Schuld auf den Vorgänger abschieben. Ob es stimmt oder nicht, kann der Verbraucher so gut wie nicht nachprüfen.
Fristen setzen
Eine angemessene Fristsetzung von drei bis vier Wochen zwingt den neuen Anbieter zum Handeln. Innerhalb dieses Zeitraums muss er etwas erreichen. Das Ganze sollte schriftlich passieren. Wer sich telefonisch und per Email meldet wird nur herumgereicht. Wer ankündigt, dass er im Falle der nicht erfolgten Freischaltung den Anbieter wechseln werde, dem sollte ganz schnell geholfen werden.
Wer seinen Umzugstermin kennt, sollte schon Monate im Voraus dies dem neuen Anbieter mitteilen. Umso schneller ist man in der Warteschlange der zu bearbeitenden Anträge. Ist der Antrag angenommen, kann man sicher sein, seinen DSL-Anschluss zu bekommen. Denn andere haben schlechtere Aussichten. Sie müssen sich mit Alternativen behelfen. Noch immer gibt es weiße Flecken auf der Landkarte, was die DSL-Verbreitung angeht.