Preiskampf beim DSL
Während bei der Energie-oder Lebensmittelversorgung die Preise steigen, sind sie in Bereich der Telekommunikation eher gesunken. Da uns aber immer erst die negativen Sachen im Kopf hängen bleiben, werden positive Entwicklung weniger stark wahrgenommen.
Öffentliche Werbeflut
DSL wird überall beworben: In der Öffentlichkeit an Bushaltestellen und Litfaßsäulen, in Zeitschrifen, im Fernsehen und natürlich im Internet selbst. Dabei überschlagen sich die Anbieter bei den Preisen und Leistungen gegenseitig. Wer im August 2008 billig davon kommen will, sollte sich das Angebot con Vodafone anschauen.
Wer DSL 6.000 beansprucht, muss bei einem Zweijahresvertrag die ersten sechs Monate nichts zahlen. Über zwei Jahre gerechnet ergibt sich daraus ein Monatspreis von 22,46 €. Bei o2 ist man monatlich mit 23,38 € dabei. Dafür muss man Einschränkungen in der Geschwindigkeit hinnehmen: 4 Mbit/s. Nach der ersten Laufzeit, die ja bekanntlich meist um die zwei Jahre beträgt, ist es dann erstmal vorbei mit den Niedrigpreisen.
Was bringt DSL 16.000?
Momentan versuchen die Anbieter ihr DSL 16.000 unter die Leute zu bringen. Aber wenn man nicht grade fernsehen will über Internet, bzw. gleichzeitig fersehen, telefonieren und surfen will, was eher unwahrscheinlich ist, ist ein DSL 16.000 Anschluss eher überflüssig. Wem es aber nichts ausmacht, für einen solchen Hochgeschwindigkeitszugang um die 30 € zu zahlen, ist eigentlich ganz gut bedient.
Der Vorteil an einem DSL 16.000 ist, dass man es nur noch mit einem Anbieter zu tun hat. Wer das sogenannte Triple Play nutzen will, hat außerdem noch die Möglichkeit, auf das Kabelfernsehennetz zurückzugreifen. Als damals die Satellitenschüsseln noch nicht so verbreitet waren, hatte jeder Haushalt, der mehr Sender als die öffentlich-rechtlichen empfangen wollte, einen Kabelanschluss, welcher heute oftmals abgeklemmt ist. Die Satschüssel ist schließlich eine einmaliege Investition und hat sich nach einer gewissen Anzahl an Monaten amortisiert.